dimi fährt nach nimes und hat um einen kurzabriss unserer reise letztes jahr gebeten, da wir ja genau in dem eck unterewegs gewesen sind und ich sagen muss, geil isses. dauer knapp 3 wochen, da ich täglich mittags eine flasche wein getrunken hab kann es sein, dass die ziele nachmittags besser wegkommen als vormittags.


um die gegend gehts, wobei für dimi wohl die auvergne ausfällt. ist nett, rest war aber besser! google maps kann nur 10 ziele, deshalb detailkarten:

wir sind von turin gekommen und haben zuerst meinen jugendtraum col de sommelier bestiegen. anfahrt via bardoneccia / rochemolles. geht mit jedem PKW sofern man pisten fahren kann bis zur hütte. danach wäre etwas mit 4wd und bodenfreiheit nicht schlecht, bis auf 3-4 stellen auch ein höergelegter 190er oder 123er. aber: es war noch zu viel schnee. nach der stella alpina ist geräumt (glaube zweites juli-wochenende)
übernachtung 1 wild an der straße, 2 dann nach der fünfstündigen wanderung im rifugio scarafotti.
nächster tag übersetzen nach krankreich. NP encrins, briancon, barre des encrins, abstecher zum col de galibier, runter nach burg de oisons,







rauf nach huez/alpe huez. wildcamp am parking, den uns die touri-info empfehlte. sechsstündige wanderung auf über 3000m.











ich muss zugeben, so etwas abgefahrenes hab ich vorher nicht gesehen wie da oben. waren auch bis auf eine zweite person und 2 typen mit skis alleine unterwegs.
genoble von oben war sehr hässlich. gut, dass sie nun eine umweltzone haben.
jetzt wirds für dimi interessant
weiter gings in den parc natural du vercours, da gibts eine der "balcony roads" -> google dangerous roads balcony roads




weiter ins rhone tal landwirtschaftlich geprägte gegend. viel wein. wir wollten die ardeche schlucht sehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gorges_de ... d%C3%A8che
nacht in st. martin de ardeche am ziemlich abgefuckten camping le castelas. war in summe aber ein sehr cooler ort.





dann "verkofferten" wir uns ziemlich. mehr oder weniger eh absichtlich, da wir dachten, es wird schon irgendwo mittagsmenü und was zu sehen geben. in genholac niks zu fressen, zum glück in le pont du montvert am stevenson trail einen super wirten gefunden (inklusive flasche wein zu zweit das all you can eat aber es gibt halt nur eine sache menü um 40 EUR), am camping municipal gratis gepennt (rezeption zu als wir kamen und auch noch, als wir fuhren) plus im cafe dready ein wenig abgestürtzt. tags drauf wanderung in die cevennen, zurück nach le pont und am markt vorräte aufgestockt. eine nacht blieben wir leider nicht mehr, aber ich werde den ort in bester erinnerung behalten!
https://de.wikipedia.org/wiki/Cevennen



ad essen: selten gabs eine speisekarte und wir nahmen immer eine der möglichkeiten, die da sind. da mein französisch beschränkt ist wiesen wir immer nur drauf hin, das ulli schwanger ist. die meisten käse sachen sind ja rohmilchgeschichten und man darf sie eigentlich fast gar nicht essen, genauso wenig wie rohes fleisch. nach einigen tagen erfuhren wir aber, dass mindestens 12 monate gelagerter käse safe ist (weil dann sicher keine schlimmen bakterien mehr drin sind) und ließen uns überall dementsprechend aufklären. der franzose ist sehr nett, wenn er wirt ist.



